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Anja Dreher-Krühsel

Heilpraktikerin für Psychotherapie

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Anja Dreher-Krühsel
Heilpraktikerin für Psychotherapie

Wann kommt eine Kognitive Verhaltenstherapie in Betracht?

Die Kognitive Verhaltenstherapie hat ein breites Anwendungsspektrum. Sie wird unter anderem angewendet zur Behandlung von

  • Depressionen, Burnout
  • Ängsten, Phobien, Zwangsstörungen
  • Partnerschaftsproblemen
  • Minderwertigkeitsgefühlen
  • Prüfungsängsten
  • sozialen Problemen etc.
  • bei körperlichen Erkrankungen wie
  • chronischen Schmerzen und
  • Tinnitus: Sie kann helfen, mit den Beschwerden besser zurechtzukommen.
  • nicht organisch bedingten Beschwerden wie
  • Schlafstörungen, Magenschmerzen, Bluthochdruck etc.
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Eine Kognitive Verhaltenstherapie erfordert viel Engagement und Eigeninitiative des Klienten. Eine Therapie kann nur erfolgreich sein, wenn man aktiv an der Behandlung mitarbeitet und auch zwischen den Sitzungen an den eigenen Problemen arbeitet.

Die Entscheidung für eine bestimmte Art von Psychotherapie hängt auch davon ab, welche Ziele man damit verfolgt. Wenn jemand das Bedürfnis hat, tiefe Einblicke in die Ursachen seiner Probleme zu erhalten, ist eine KVT vermutlich nicht die richtige Wahl. Sie ist besonders dann sinnvoll, wenn jemand zuallererst konkrete Probleme bewältigen möchte und sich erst in zweiter Linie für deren Gründe interessiert.

Wie lange dauert die Therapie?

Die Kognitive Verhaltenstherapie zählt zu den kurzzeitigen Behandlungen. Wie lange eine KVT dauert, lässt sich allerdings nicht pauschal sagen.

Manchen Menschen geht es bereits nach wenigen Sitzungen deutlich besser, bei anderen ist eine Behandlung über mehrere Monate nötig. Dies hängt unter anderem von der Art und Schwere der Probleme ab. Ein Einzelgespräch dauert ungefähr eine Stunde. Die Sitzungen finden, zumindest in der Anfangszeit, üblicherweise einmal pro Woche statt. Gegen Ende der Therapie ist es oft sinnvoll, die Abstände zu vergrößern.

Mehr zur Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT)

Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) gehört zu den am besten untersuchten und verbreitetsten Formen von Psychotherapie.

In der Regel sind unangenehme Gefühlszustände wie Niedergeschlagenheit oder Ängste der Anlass für eine Psychotherapie. Die KVT geht davon aus, dass Gefühle nicht bewusst steuerbar sind, sich aber mit den Gedanken (=Kognitionen) und dem Verhalten wechselseitig beeinflussen. Daher wird in dieser Therapieform versucht, unangenehme Gefühlszustände über eine Veränderung der Kognitionen (Gedanken) und des Verhaltens positiv zu beeinflussen.

In der KVT geht es darum, an aktuellen Problemen zu arbeiten und Lösungen für sie zu finden. Im Gegensatz zum Beispiel zur Psychoanalyse beschäftigt sie sich wenig mit der Vergangenheit. Ziel der KVT ist vielmehr, die Probleme im Hier und Jetzt anzugehen. Die „Hilfe zur Selbsthilfe“ steht im Vordergrund: Man soll sein Leben so rasch wie möglich wieder ohne therapeutische Hilfe bewältigen können. Dies bedeutet nicht, dass der Einfluss vergangener Geschehnisse in einer kognitiven Verhaltenstherapie völlig ausgeblendet wird. Es geht aber vor allem darum, aktuell belastende Denkmuster und Verhaltensweisen zu erkennen und zu verändern.

Ziel der KVT

Das erste Ziel hierbei ist, zu lernen, die eigenen Gedanken bewusster wahrzunehmen und das eigene Verhalten bewusster zu reflektieren. Hierfür schauen wir uns gemeinsam konkrete Situationen aus Ihrem Alltag genau an. Außerdem werde ich Sie dabei unterstützen, Ihr Verhalten zwischen den Therapiesitzungen selbst genauer zu beobachten.

Basierend auf diesen Beobachtungen versuchen wir zu verstehen, wie es zu den gegenwärtigen Problemen kam und was gegebenenfalls dazu beiträgt, dass diese bisher noch nicht bewältigt werden konnten. Darauf aufbauend planen wir gemeinsam das weitere therapeutische Vorgehen, um Ihre Schwierigkeiten zu lösen. Möglich wären z. B. alternative Verhaltensstrategien für typische Problemsituationen zunächst innerhalb der Therapie zu erproben und später auf den Alltag zu übertragen, oder häufig auftretende Gedanken auf ihre Angemessenheit hin zu überprüfen. Hierbei geht es nicht darum, alles "positiv zu denken", sondern das Ziel ist die realistische Einschätzung einer Situation.

Menschen sind verschieden und während dieses Prozesses kommt es darauf an, die für Sie persönlich optimale Strategie zu entwickeln. Darum ist es wichtig, dass wir uns in einem offenen Austausch befinden, die erarbeiteten Strategien immer auf ihre Erfolg hin überprüfen und evtl. auch weitere, alternative Strategien zu erproben.

Das Ziel der Therapie ist es, dass Sie ein besseres Verständnis für das ursprüngliche Problem entwickeln und Techniken erlernen, mit denen Sie vergleichbare Schwierigkeiten zukünftig selbstständig lösen können.

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Anja Dreher-Krühsel

Huntestraße 20

(Gildepassage)

27793 Wildeshausen

Telefon 04431-7000873

Mobil    0176-21808713

infoadk-psychotherapie.de

 

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